Training & Epic · Start & Ziel Can Pastilla
Sprints · Camí de sa Torre
- Moderat–Mittel
- 55 km
- 236 m
- ≈ 1½–2½ h
Karte und Höhenprofil
Fahren Sie mit der Maus über das Höhenprofil – die Karte zeigt, wo Sie gerade sind.
Sprints am Camí de sa Torre: 5 oder 10 Belastungen für mehr Punch
Zusammenfassung:
Eine kurze, knackige Einheit für Antritt und Beschleunigung am Camí de sa Torre: kurze Belastungen aus niedrigem Tempo, im Stehen und im Sitzen, mit langen Pausen. Zwei Varianten: Hobby für Freizeitfahrer – eine Runde mit fünf Beschleunigungen knapp unter dem Maximum, etwa 40 km und 1,5–2 Stunden; Profi für Rennfahrer und Gruppenfahrer mit sicherer Radbeherrschung – zwei Runden mit zehn Maximalsprints von 8–15 s, 54,6 km und 2:15–2:30 h. Wichtigste Sicherheitsregel: Antritte nur an den genannten Stellen nach einem Schulterblick – und beim ausgeschilderten Tempo 40 aufhören zu treten.
Streckenverlauf:
Km 0–12,6: Vom Shop geht es locker über die Carretera de s'Arenal hinter der Platja de Palma. Nach dem Pont dels Jueus (km 4,1) passierst du den Hafen von s'Arenal, kletterst durch Son Verí Nou (Av. del Baladre, km 6,1) und erreichst bei Cala Blava (km 6,5) die belebte Ma-6014, am steilsten mit 3–4 % zwischen km 6,8 und 8,6 – nur zum Einfahren.
Km 12,6–15,3: Bei km 12,6 (141 m, höchster Punkt) vorsichtig links auf den Camí de sa Torre: glatter Asphalt, Tempo 40. Nach zwei Kurven dient die Gerade km 13,4–15,3 für Spin-ups.
Km 15,3–20,5: Bei km 16,0–16,4 passierst du das Gut Sa Torre und mehrere Einmündungen; Antritt 1 folgt bei km 16,7. Die Straße verläuft an Feldwegen vorbei gerade bis km 18,0, windet sich bis km 18,6 und ist dann 1,5 km schnurgerade: Antritt 2 bei km 19,0. An der Kreuzung mit dem Camí des Palmer (km 20,1) anhalten, wenden, wenn alle Richtungen frei sind, und Antritt 3 bei km 20,5 fahren.
Km 20,5–42,1: Zurück nach Westen steigt die Gerade sanft an: Sitz-Beschleunigungen bei km 25,1 und 26,4. Bei km 27,3 an einer Hofeinfahrt am rechten Rand anhalten und für Runde 2 wenden (km 31,1, 33,4, 34,9, 39,5, 40,8).
Km 42,1–54,6: Bei km 42,1 rechts auf die Ma-6014 und auf gleichem Weg zurück. Die km-Angaben stammen aus dem GPX – orientiere dich an den Landmarken.
Die Trainingseinheit
Für wen: Für Hobbyfahrer, die Antritt und Beschleunigung verbessern wollen – ohne Maximalsprints. Eine Runde mit fünf kurzen, submaximalen Beschleunigungen und längeren Pausen.
≈ 1½–2 h · ≈ 40 km · 5 × 6–10 s
Intensitätsverlauf: Breite = Zeit, Höhe = % FTP
- Einfahren≈ 40 minZ256–70 % FTP69–80 % LTHRRPE 3km 0–13,4
Locker durch s'Arenal, dann gleichmäßig auf der stark befahrenen Ma-6014 (3–4 % bei km 6,8–8,6). Bei km 12,6 vorsichtig links abbiegen.
- Hochdrehen3 × 6 sZ2RPE 5–6km 13,4–15,3
Leichter Gang, im Sitzen so hohe Trittfrequenz wie möglich (110+ U/min); dazwischen 1 min locker.
- Beschleunigungen im Stehen3 × 6–8 sZ6RPE 8km 16,7 · 19,0 · 20,5
Aus 15–20 km/h im mittleren Gang (z. B. 50×19) zügig im Stehen beschleunigen, etwa mit 80–90 % des Maximums. Lenker fest greifen, Rad gerade halten. Dazwischen mindestens 4–5 min locker (Z1).
- Pause≈ 12 minZ1< 55 % FTP< 68 % LTHRRPE 1–2km 20,5–25,1
4,5 km locker zurück nach Westen; vor km 25,1 den Gang für die Beschleunigungen im Sitzen wählen.
- Beschleunigungen im Sitzen2 × 8–10 sZ6RPE 8km 25,1 · 26,4
Aus 20 km/h im Sitzen gleichmäßig beschleunigen, Trittfrequenz bis 100–110 U/min. Dazwischen 4–5 min locker.
- Ausfahren≈ 30 minZ1–Z2< 65 % FTPRPE 2
Bei km 27,3 nicht wenden, sondern weiter zur Ma-6014 und auf demselben Weg nach Hause; die Abfahrt nach s'Arenal kontrolliert fahren.
40–60 g Kohlenhydrate pro Stunde, zwei Flaschen, bei Wärme mit Elektrolyten. Auf dem Plateau gibt es kaum Schatten – früh starten.
Ein Wattmesser ist nicht nötig: zügig, aber nie bis zur Erschöpfung – nach jeder Beschleunigung solltest du innerhalb einer Minute wieder normal atmen.
Für wen: Für Rennfahrer und Gruppenfahrer mit sicherer Radbeherrschung: zwei Runden mit zehn Maximalsprints von 8–15 s im Stehen und im Sitzen.
≈ 2:15–2:30 h · 54,6 km · 10 × 8–15 s maximal
Intensitätsverlauf: Breite = Zeit, Höhe = % FTP
- Einfahren≈ 40 minZ256–75 % FTP69–83 % LTHRRPE 3–4km 0–13,4
Locker durch s'Arenal, dann gleichmäßig auf der belebten Ma-6014 (3–4 % bei km 6,8–8,6), keine Belastung. Bei km 12,6 vorsichtig links.
- Spin-ups + Antritt3 × 6 s + 6 sZ2RPE ≤ 7km 13,4–15,3
3 × 6 s mit über 120 U/min in leichtem Gang, je 1 min locker; dann ein 6-s-Antritt mit etwa 80 % (RPE 7).
- Antritte im Wiegetritt3 × 8–10 sZ7RPE 10km 16,7 · 19,0 · 20,5
Aus 12–15 km/h mit großem Gang (z. B. 50×16) 8–10 s voll im Wiegetritt; bei 40 km/h Schluss. Dazwischen mindestens 3–4 min Z1.
- Serienpause≈ 12 minZ1< 55 % FTP< 68 % LTHRRPE 1–2km 20,5–25,1
4,5 km locker zurück nach Westen, die Gerade steigt jetzt sanft an. Den Gang für die Sitz-Beschleunigungen vor km 25,1 wählen.
- Sitz-Beschleunigungen2 × 12–15 sZ7RPE 9–10km 25,1 · 26,4
Aus 20 km/h mit 55–60 U/min (etwa 50×17–18) 12–15 s sitzend bis etwa 110 U/min, maximales Drehmoment. Dazwischen mindestens 3–4 min Z1.
- Runde 2: Wiederholung≈ 40 minZ1 / Z7RPE 9–10km 27,3–42,1
Wenden bei km 27,3 und 34,5; dieselben 5 Belastungen (km 31,1, 33,4, 34,9, 39,5, 40,8). Früher aufhören, wenn die Spitzenleistung über 10 % fällt.
- Ausfahren≈ 35 minZ1< 55 % FTP< 68 % LTHRRPE 1–2km 42,1–54,6
Bei km 42,1 rechts auf die Ma-6014 und auf gleichem Weg zurück; kontrolliert nach s'Arenal abfahren, keine Belastung.
40–60 g Kohlenhydrate pro Stunde, zwei Flaschen, bei Wärme mit Elektrolyten. Auf dem Plateau gibt es kaum Schatten – früh starten.
Starke, deren Spitzenleistung hält, hängen Runde 3 an (+14,4 km, ca. 40 min). Trotzdem aufhören, sobald die Spitzenleistung über 10 % unter deinen Bestwert fällt.
Die Belastungen sind einfach maximal (RPE 10): mit der Lap-Taste am Radcomputer starten, nach Vorgabezeit oder bei 40 km/h beenden. Einfahren und Pausen über Herzfrequenz und Atmung steuern (in Z1–Z2 sind ganze Sätze möglich); fühlt sich ein Antritt deutlich stumpfer an als die ersten, ist Schluss.
Trainingsabschnitte auf der Strecke klicken, um sie auf der Karte zu zeigen
- Spin-up-Gerade 3 × 6 s · 110+ U/min · RPE 5–63 × 6 s über 120 U/min + 1 Antritt, RPE 7km 13,4–15,3
- 3 Beschleunigungen im Stehen2 × 3 Antritte im Wiegetritt 3 × 6–8 s im Stehen · RPE 82 × 3 × 8–10 s maximal · RPE 10km 16,7–20,5
- 2 Sitz-Beschleunigungen2 × 2 Sitz-Beschleunigungen 2 × 8–10 s im Sitzen · RPE 82 × 2 × 12–15 s sitzend · RPE 9–10km 25,1–26,4
Die Intensitäten sind Richtwerte – je nach Form und Verkehr anpassen.
Sicherheit auf der Strecke Abschnitte mit km per Klick auf der Karte zeigen
- Ort und Ma-6014: keine Belastung
Die Carretera de s'Arenal hinter der Platja de Palma ist eine 20er-Zone, und von Cala Blava (km 6,5) bis zum vorsichtigen Linksabbiegen bei km 12,6 führt die belebte Ma-6014 durch bebautes Gebiet: nur gleichmäßig einfahren, keine Belastung. Ab km 42,1 in Z1 auf gleichem Weg zurück und kontrolliert nach s'Arenal abfahren.
km 0–12,6 - Tempolimit 40 gilt
Der Camí de sa Torre ist mit Tempo 40 beschildert, und in Spanien gelten für Radfahrer dieselben Tempolimits wie für alle anderen Fahrzeuge. Jede Belastung aus niedrigem Tempo starten und bei 40 km/h aufhören zu treten.
km 12,6–42,1 - Antritte nur an genannten Stellen
Bei km 16,0–16,4 (Gut Sa Torre, mehrere Einmündungen) locker fahren und auf Autos achten; Antritt 1 erst bei km 16,7. Antritte nur nach einem Schulterblick – nie beim Überholtwerden und nie, wenn an einer Einmündung oder einem Feldweg ein Fahrzeug wartet oder naht.
km 16–16,4 - Wende am Camí des Palmer
Gewendet wird nur an dieser Kreuzung (km 20,1, Runde 2: km 34,5) und bei km 27,3. Am rechten Rand anhalten, in alle Richtungen schauen und erst wenden, wenn frei ist.
- Wende für Runde 2
Etwa 350 m vor der Ma-6014 an einer privaten Hofeinfahrt: am rechten Rand anhalten und wenden, wenn beide Richtungen frei sind. Die Einfahrt nicht benutzen.
- Hintereinander, vorher schalten
In der Gruppe einzeln und hintereinander sprinten, nie nebeneinander; Hände im Unterlenker, im Wiegetritt nicht schlingern. Vor dem Hauptteil Reifen und Steckachsen bzw. Schnellspanner prüfen und den Gang vor dem Antritt wählen – nie unter voller Last schalten.
- Wenig Schatten, kürzere Tage
Auf dem Plateau gibt es kaum Schatten, und auch im Herbst wird es mittags warm: früh starten, zwei Flaschen und Elektrolyte mitnehmen. Wer in der Dämmerung über die belebte Platja de Palma zurückkommt, braucht Front- und Rücklicht.
Tipps unserer Guides
- Tempo 40 gilt auch für dich: In Spanien gelten für Radfahrer dieselben Tempolimits wie für alle anderen Fahrzeuge – bei 40 km/h also aufhören zu treten. Antritte nur an den genannten Stellen, mit freier Sicht nach vorn und nach einem Schulterblick – nie beim Überholtwerden, nie wenn an einer Einmündung oder einem Feldweg ein Fahrzeug wartet oder naht, und nie auf der Ma-6014, in Ortschaften oder bergab.
- In der Gruppe einzeln und hintereinander sprinten, nie nebeneinander; Linie halten, Hände im Unterlenker, im Wiegetritt nicht schlingern. Gewendet wird nur an der Kreuzung mit dem Camí des Palmer und an der Hofeinfahrt bei km 27,3 – erst anhalten, dann los, wenn beide Richtungen frei sind.
- Vor dem Hauptteil Reifen prüfen und ob Steckachsen bzw. Schnellspanner fest sitzen. Maximale Antritte belasten den Antrieb: Gang vor dem Antritt wählen, nie unter voller Last schalten. Komm mit frischen Beinen – nicht am Tag nach einer harten Berg- oder VO2max-Einheit.
- Auf dem Plateau gibt es kaum Schatten, und auch im Herbst wird es mittags warm: früh starten, zwei Flaschen mitnehmen, Elektrolyte dazu. Die Tage werden kürzer – wer in der Dämmerung über die belebte Platja de Palma zurückkommt, braucht Front- und Rücklicht.
- Ohne Powermeter: Die Antritte sind einfach maximal (RPE 10) – mit der Lap-Taste am Radcomputer starten, nach Vorgabezeit oder bei 40 km/h beenden. Einfahren und Pausen über Herzfrequenz und Atmung steuern: In Z1–Z2 kannst du in ganzen Sätzen reden. Fühlt sich ein Antritt deutlich stumpfer an als die ersten, ist Schluss.
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